SIRMIONE


Im 13. Jahrhundert wurde Sirmione mit dem Bau der Burg ein Punkt im Befestigungssystem der Scaliger, der Mastino I. della Scala zugeschrieben wird.

In der gleichen Zeit wird der Ort zur Zuflucht der ungläubigen Patarini, die später zum Tod auf dem Scheiterhaufen in Verona (1278) verurteilt werden.

Die Aufgabe der Kontrolle und der Abwehr, die Sirmione seit der Spätromanik einnimmt, bleibt dem Ort noch bis zum 16. Jh. erhalten.
Die Rolle der Befestigung am unteren See wird dann von Peschiera fortgeführt. Die Burg bleibt aber noch bis zur Mitte des 19. Jh. eine Militärgarnision.

Sirmione befindet sich an einem strategisch wichtigen Standpunkt zwischen der Ebene und dem südlichen Bereich des Sees, der ein Grenzgebiet der herrschenden Familie Scaliger erst und später, vom 15. Jh. an, der Republik Venedigs darstellt.

Der Ort bleibt bis zum Niedergang der Republik im Jahr 1797 Venedig verbunden.